Rechtsanwaltskanzlei Winkelnkemper
Rechtsanwaltskanzlei Winkelnkemper

Arbeitsrecht

Bestand und Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses wie auch der betriebsinternen Abläufe sind für die Beteiligten von hoher finanzieller und sozialer, oft auch existenzieller Bedeutung.

 

Als Fachanwältin für Arbeitsrecht biete ich Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Betriebs-/Personalräten  kompetente Beratung und Interessenvertretung sowohl im Bereich des Individualarbeitsrechts (zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern), als auch des kollektiven Arbeitsrechts in betriebsverfassungsrechtlichen und tariflichen Angelegenheiten.

 

Im Streitfall ist  schnelles Handeln geboten!

 

Dem trägt auch das arbeitsgerichtliche Verfahren mit dem sogenannten "Beschleunigungsgrundsatz" Rechtnung: Im Falle der Klageerhebung findet die erste Gerichtsverhandlung oft schon wenige Wochen nach Klageerhebung statt.

 

Insbesondere bei Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sind zudem auch oft kurze Fristen zu beachten.

 

Für Arbeitnehmer ist z.B. zu berücksichtigen, dass gegen eine Kündigung durch den Arbeitgeber im Regelfall innerhalb einer Frist von 3 Wochen die Kündigungsschutzklage erhoben werden muss. Wird die Frist nicht eingehalten, gilt die Kündigung zumeist   schon deshalb  als wirksam.

Aber auch wenn es "nur" um einzelne vertragliche Ansprüche  wie etwa Zahlungsansprüche geht, gelten  u.U. kurze Fristen, vor allem arbeits- oder tarifvertraglich vereinbarte Verfallfristen von wenigen Wochen oder Monaten, innerhalb derer der Anspruch geltend gemacht werden muss, um Bestand zu haben.

 

Für Arbeitgeber sind schon im Vorfeld arbeitrechtlicher Maßnahmen wie z.B. Kündigung, Abmahnung oder Versetzung zahlreiche "Fallstricke" zu beachten, deren Nichtberücksichtigung schlimmstenfalls dazu führen kann, dass Maßnahmen, die in der Sache vollkommen berechtigt wären, schon aus formalen Gründen unwirksam sind. Dies kann - oft vermeidbar - zu erheblichen Planungsunsicherheiten und empfindlichen finanziellen Nachteilen, z.B. durch Lohnzahlungspflichten ohne Gegenleistung oder das Erfordernis hoher Abfindungszahlungen, führen.

Zudem sind auch für Arbeitgeber zahlreiche Fristen zu beachten.

So gilt für fristlose Kündigungen aus wichtigem Grund eine Frist von 2 Wochen, wobei oftmals kurzfristig nach erster Kenntnis vom Kündigungsgrund noch ein Verfahren zur Anhörung des Arbeitnehmers durchgeführt und/oder der Betriebsrat zur Kündigung angehört werden muss.

Auch gelten vertraglich oder tariflich wirksam vereinbarte Verfallfristen nicht nur für den Arbeitnehmer, sondern gleichermaßen für den Arbeitgeber und oftmals auch für  etwaige Schadensersatz- und Rückgewährsansprüche.

 

Bei Störungen im Arbeitsverhältnis empfiehlt sich daher grundsätzlich die möglichst frühzeitige Einschaltung  eines fachkundigen Rechtsanwalts.

 

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